STANAG-KLV-Interoperabilität, Audit-Kette & Device-Architektur
Ziel
Validierung externer STANAG-/MISB-Streams, einer manipulationssicheren Nachweiskette und des neuen fähigkeitsbasierten Objektmodells.
STANAG 4609 / MISB KLV
Ein fremderzeugter MISB-ST0601-Referenzstream mit asynchronem KLV wurde über den regulären UDP-Ingest verarbeitet. Zeitstempel und Positionen stimmten mit zwei unabhängigen Parsern überein.
Ergebnis: Alle KLV-Pakete wurden live verarbeitet, ohne Reader-Reset oder Paketverlust. Positionen ohne gültigen KLV-, MAVLink- oder GPS-Fix gelangen nicht in Karte und Track. Quellenwechsel werden am Trackpunkt markiert.
Aufzeichnungs- und Nachweiskette
Jede Aufzeichnungssitzung führt eine isolierte SHA-256-Hash-Kette. MPEG-TS-Rohsegmente bleiben unverändert. Wiedergabe-Proxys werden separat erzeugt. Queue- und Socketverluste erscheinen als Lücken, Hash-Abweichungen als Integritätswarnungen. Aufbewahrung arbeitet sitzungsweise mit Vorwarnfrist und Legal Hold. Ein dauerhaftes Löschprotokoll konserviert den finalen Kettenhash. Abgeleitete Points of Interest bleiben ohne tote Medienverweise erhalten.
Ergebnis: 20/20 Ketten mit 1.020 Einträgen blieben gültig. Abbruch und Wiederaufnahme des Löschpfads wurden mit realen Testdaten verifiziert.
Device- und Objektarchitektur
Drohnen, Kameras und Operatoren nutzen jetzt ein gemeinsames Objektmodell mit optionalen Fähigkeiten für Video, Position und Steuerung. Unbekannte Streams werden sichtbar abgewiesen. Betriebszustände stammen aus dem realen Datenfluss. Die Anlage erfolgt über einen template-basierten Wizard, Quellenpriorität, Failover und Hysterese bleiben sichtbar.
Validierte Funktionen
- Externer MISB-ST0601-Ingest
- Sitzungsbasierte Hash-Kette mit Lücken- und Löschprotokoll
- Fähigkeitsbasiertes Objektmodell mit kontrolliertem Lebenszyklus
- Task-unabhängige Preflight-Prüfung