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Polaris

Die Antwort auf immer mehr Datenströme: ein System, das Beobachtungen verknüpft, begründet und korrigiert.

Kameras, Drohnen, Sensoren und Meldungen liefern mehr Beobachtungen als je zuvor. Personen und Fahrzeuge zu erkennen, ist weitgehend gelöst. Die Erkennungen vieler Quellen zu einem belastbaren Lagebild zu verknüpfen, erledigt bisher der Mensch.

Polaris soll diese Ebene übernehmen: jede Beobachtung realen Personen, Fahrzeugen und Objekten zuordnen, Beziehungen und Ereignisse ableiten und Schlüsse korrigieren, sobald neue Information widerspricht.

Beim ersten Outdoor-Flugtest erkannten eine stationäre Kamera und kurz darauf die Drohne jeweils eine Person. Ob es dieselbe war, konnte nur der Operator beurteilen. Zum Report

Struktur im Chaos.

01

Zuordnen

Jede Beobachtung wird geprüft: Passen Zeit, Weg und Erscheinungsbild zu einer bekannten Person, einem Fahrzeug oder Objekt? Ist die Evidenz nicht eindeutig, bleiben mehrere Zuordnungen mit ihrer Wahrscheinlichkeit nebeneinander bestehen.

02

Verknüpfen

Aus Personen, Fahrzeugen und Objekten werden Beziehungen, Gruppen und Ereignisse. Sichtbar werden Muster, die sich erst über mehrere Quellen oder längere Zeit zeigen, etwa ein Fahrzeug, das an verschiedenen Zufahrten wiederholt auftaucht.

03

Revidieren

Widerspricht eine spätere Beobachtung, korrigiert Polaris die Zuordnung und mit ihr alle Schlüsse, die darauf aufbauen. Frühe Fehler wandern nicht unbemerkt in Entscheidungen.

Wenn sich das Bild ändert

Grundsätze

Unsicherheit sichtbar

Jede Zuordnung, jede Beziehung und jedes Ereignis trägt eine Wahrscheinlichkeit. Polaris gibt nicht vor, mehr zu wissen, als es weiß.

Bis zur Quelle

Jede Bewertung führt zu den Beobachtungen, auf denen sie beruht. Jede Korrektur bleibt in der Historie nachvollziehbar.

Der Mensch entscheidet

Polaris bewertet, über operative Folgen entscheidet der Operator. Maschinelle Bewertung und menschliche Entscheidung werden getrennt gespeichert.

Beim Betreiber

Läuft vollständig in der Infrastruktur des Betreibers, unabhängig vom Sensorhersteller.

Eine Schicht zwischen Sensorik und Entscheidung

Polaris setzt auf vorhandener Sensorik auf. Kameras, Drohnen und Systeme bleiben, wie sie sind. Was Polaris daraus ableitet, fließt als ein gemeinsamer Datenstrom weiter: Personen, Fahrzeuge, Objekte, Beziehungen und Ereignisse, jeweils mit Wahrscheinlichkeit und Herkunft.

Das Projekt mitgestalten

Für Einsatzorganisationen, Betreiber kritischer Infrastruktur und Integratoren, die das Problem aus dem Einsatz kennen.