Wer macht was
Die Plattform schreibt keine eigene Hardware vor. Vorhandene Fluggeräte, Kameras und Sensorik bleiben in Betrieb.
- Beim Hersteller: Fluggerät, Sensorik und Funkstrecke, samt Zulassung und Wartung
- Bei Danubis: Lagebild, Missionsplanung, Flottenkoordination, KI-Erkennung, Aufzeichnung und Nachweiskette
- Gemeinsam: die Schnittstelle dazwischen, über einen Standard oder ein Adaptermodul
Etablierte Standards
Die Plattform arbeitet mit etablierten Standards für Video, Metadaten und Fluggerätesteuerung: STANAG für Video- und Metadatenströme, MAVLink für Fluggeräte. Wo ein Standard existiert, wird er genutzt. Für alles andere gibt es Adaptermodule, damit Gerätebesonderheiten außerhalb des Plattformkerns bleiben.
Fremde Quellen aufnehmen
Standardisierte Video- und Metadatenströme anderer Hersteller werden verarbeitet. Positionen und Zeitstempel landen im Lagebild und in der Spur, Quellenwechsel bleiben nachvollziehbar.
Technischer Stand in Report 06 →Geräte steuern
Drohnen werden über die Connector-Schicht gesteuert. Jedes Kommando durchläuft eine Freigabestufe und wird protokolliert. Weitere Gerätetypen binden über denselben Mechanismus an.
Übergeben
Aufzeichnungen, Metadaten, Detektionen und Points of Interest lassen sich in offenen Formaten exportieren, für Auswertung, Archivierung und Nachweisführung außerhalb der Plattform.
Tiefe der Anbindung
- Nur Daten: das Gerät liefert Video oder Telemetrie und erscheint im gemeinsamen Lagebild
- Nutzlast steuern: Kamera und Ausrichtung aus der Konsole
- Gerät steuern: Flugkommandos und Rückkehr über die Plattform
- Missionen planen: Routen, Zonen und Wegpunkte werden übergeben und überwacht
Was angebunden werden kann
- Fluggeräte mit Videoausgabe und optionaler Telemetrie
- Stationäre Kameras und feste Sensorik
- Externe, standardkonforme Videoquellen anderer Systeme
- Simulatoren für Test und Schulung
Geräte werden über ihre Fähigkeiten beschrieben. Ein neuer Gerätetyp braucht keine Sonderbehandlung im Kern.
Programmierschnittstellen
Alles, was die Konsole kann, ist auch über Schnittstellen erreichbar: Zustände abfragen, Ereignisse abonnieren, Daten übergeben. Danubis lässt sich damit in eine bestehende Leitstelle einbetten.
- Zustand abfragen: Geräte, Missionen, Detektionen, Aufzeichnungen, Geodaten
- Ereignisse abonnieren: Telemetrie, Erkennungen und Zustandswechsel in Echtzeit
- Geräte aufnehmen: geführtes Onboarding mit Zugangsverwaltung und Widerruf
- Geodaten einbinden: regulatorische und infrastrukturelle Kartenebenen aus eigenen Quellen
Technische Schnittstellendokumentation für Partner auf Anfrage.
Modularisierung besprechen
Für Integratoren sowie Hardware-, Drohnen- und Sensorikhersteller. Das Gespräch klärt, welche Module und welche Tiefe der Anbindung für das Gerät sinnvoll sind.
Kontakt aufnehmen