01 / UNSER ANSATZ
Die Danubis Drone Console ist eine souveräne Echtzeit-Führungsplattform für Drohnen- und Sensoroperationen – on-prem, offline-fähig, unter vollständiger Kundenkontrolle.
Live-Lagebild, KI-gestützte Detektion und grafische Missionsplanung bündeln Operationen, Review und Training in einer containerisierten Plattform. Skalierbar für komplexe Szenarien, ohne zwingende Cloud-Abhängigkeit.
Entwickelt in Österreich. Für Behörden und Einsatzkräfte.
Status
- Technology Demonstrator (Evaluierung / Co-Development)
- On-site Demonstrationen in Österreich möglich
- Technische Unterlagen auf Anfrage
- Fähigkeiten abhängig von Plattform- und Systemintegration
02 / EINSATZBEREICHE
Grenzüberwachung
Automatisierte Patrouillen mit stationären und mobilen Operatoren. Kontinuierliche Überwachung kritischer Grenzabschnitte mit sofortiger Alarmierung bei Auffälligkeiten.
Such- und Rettungseinsätze
Autonomes Durchsuchen definierter Gebiete zur Personen- und Vermisstensuche. KI-Modelle trainierbar auf optische und Infrarotdaten für effiziente Flächenabdeckung.
Perimeter- und Objektschutz
Überwachung von Industrieanlagen, kritischer Infrastruktur und Veranstaltungsgeländen. Definierte Zonen und automatische Erkennung von Unbefugten.
Weitere Einsatzbereiche auf Anfrage.
03 / TECHNISCHE SZENARIEN
Repräsentative technische Szenarien basierend auf dem aktuellen Demonstrator-Stand.
Die folgenden Konfigurationen zeigen typische Einsatzparameter und technische Spezifikationen. Alle Szenarien basieren auf validierter Software-Architektur (TRL 5-6). Hardware-Integration in Vorbereitung.
Grenzüberwachung
- Abschnitt: 12 km Grenzgebiet, schwer zugängliches Gelände
- Setup: 1 Basisstation, 4 Drohnen im Rotationsbetrieb
- Betrieb: Autonome Patrouillen entlang vordefinierter Route
- Detektion: Erkennung von vordefinierten POIs (Points of Interest) → Alert an Operator
- Latenz: Video-Stream <200ms (basierend auf aktueller Implementierung)
- Konnektivität: Offline-fähig, keine Cloud-Anbindung erforderlich
- Operator: Station-Operator (Leitstelle) + optional Field-Operator (mobil)
Demonstrator-Status: Software validiert, Hardware-Integration in Vorbereitung.
Such- und Rettungseinsätze
- Einsatzgebiet: Wald-, Gebirgs- oder schwer zugängliches Terrain, bis zu 10 km² Suchgebiet
- Setup: Mobile Basisstation (transportabel), 3-4 Drohnen mit optischer und Wärmebildkamera
- Workflow: Automatisches Absuchen definierter Gebiete mittels Scan-Mission, systematische Flächenabdeckung
- KI-Erkennung: Trainierte Modelle für Personen-Detektion in optischen und Infrarot-Aufnahmen
- POI-Management: Detektierte Personen werden als POIs markiert, priorisiert und an Einsatzleitung eskaliert
- Koordination: Live-Map zeigt Such-Fortschritt, bereits abgedeckte Flächen und erkannte POIs
- Field Operator: Mobile Ansicht für Einsatzkräfte vor Ort mit direktem Zugriff auf Detektionen
Scan-Mission-Logik und KI-basierte Personen-Erkennung im Demonstrator validiert.
Perimeter- und Objektschutz
- Objekt: Industrieanlage oder kritische Infrastruktur, Perimeter 2-4 km
- Setup: Stationäre Installation, 2-3 Drohnen im Rotationsbetrieb
- Zonen: Geofencing mit No-Fly Zonen und Scan Zonen
- Patrol-Modus: Automatische Routenplanung entlang definierter Perimeter
- Detektion: Trainierbare KI-Modelle für Personen, Fahrzeuge oder spezifische Objekte
- Alarm: POI-Aggregation verhindert Mehrfach-Alarme bei wiederholten Detektionen
- Integration: Datenexport und Audit-Trails für Compliance-Anforderungen
KI-Training und Geofencing-Logik implementiert. Echtzeit-Integration validiert.
04 / KERNVORTEILE
Österreichische Entwicklung
Vollständig in Österreich entwickelt. Souverän betreibbar (on-prem / offline-fähig), ohne zwingende Cloud-Abhängigkeit. Deployment, Betrieb und Datenhoheit unter Kundenkontrolle.
Offline-Betriebsfähigkeit
Vollständig funktionsfähig ohne Internetverbindung. Karten und KI-Modelle lokal verfügbar. Geeignet für abgelegene Einsatzgebiete und Szenarien mit eingeschränkter Konnektivität.
Trainierbare KI-Erkennung
KI-Modelle können für spezifische Einsatzszenarien trainiert werden. Erweiterbar um neue Objektklassen je nach operativem Bedarf. Optische und Infraroterkennung möglich.
Missionsorientierte Architektur
Zweckentwickelt für professionelle Einsätze. Integrierte Funktionen für Flottenmanagement, Gebietsplanung und strukturierte Operator-Workflows.
Demonstrierte Leistungsfähigkeit
KI-Objekterkennung: 100–200 ms pro Frame (NVIDIA GTX 1660 Ti oder höher). Flottenbetrieb: 50+ Drohnen in Simulation getestet. Video-Stream <200 ms Latenz. Wegpunktplanung: Sub-Sekunden-Berechnung.
Offene Integration & Standards
REST-API für externe Systemintegration. MAVLink-Unterstützung für hardware-agnostische Drohnensteuerung. Kompatibilität mit etablierten Geospatial-Toolchains.
05 / PLATTFORM
Die DANUBIS Drone Console bietet eine einheitliche Oberfläche für alle Aspekte des Drohnenbetriebs:
- Mission Control – Planung und Koordination von Einsätzen mit interaktiver Kartenansicht
- Flottenmanagement – Verwaltung mehrerer Einheiten, Batteriestatus und Ladezyklen
- LiveMap – Echtzeitposition aller Einheiten, erkannter Objekte und Points of Interest
- POI-System – Persistente Erfassung, Kategorisierung und Eskalation von Erkennungen
- KI-Erkennung – Automatische Identifikation relevanter Objekte im Videostrom
- Field Operator Modus – Optimierte Ansicht für mobile Einsatzkräfte
- Offline-Karten – Vollständige Kartenfunktionalität ohne Netzwerkverbindung
06 / INTEGRATION
Die DANUBIS-Plattform ist auf Integration mit bestehenden Systemen und Hardware ausgelegt:
- Plattformintegration – Kompatibilität mit gängigen Industriedrohnen und bestehenden Flottensystemen
- Field-ready Deployment – Mobile Einsatzkits für den Feldbetrieb
- Sichere Kommunikation – Verschlüsselte Datenübertragung zwischen allen Komponenten
Perspektivisch: Erweiterung um zusätzliche Peripherie und Sensorintegration je nach Kundenbedarf.
07 / TEAM
Die Idee DANUBIS wurde 2025 von Alexander Orth und Maximilian Burger geschaffen. Beide absolvierten gemeinsam ihren Grundwehrdienst im Cyberkommando des Österreichischen Bundesheeres.
Alexander Orth — Mission Systems
›- Informatikstudent (TU Wien) mit Schwerpunkt AI/ML
- Einsatz in der Python-Entwicklung am Institut für Militärisches Geowesen (IMG) im Rahmen des Grundwehrdienstes Leistungsanerkennung durch den Kommandanten der Direktion 6 – IKT & Cyber
- KI-Integration, Entwicklung und ISO-27001-nahe Prozesse (AICHELIN Group)
Maximilian Burger — Platform Engineering
›- Informatikstudent (TU Wien) mit Schwerpunkt Security
- Einsatz im Militärischen Cyber-Lagezentrum (Mil-CyLZ) im Rahmen des Grundwehrdienstes
- System Security Engineer: Fortinet, SD-WAN, VPN (CANCOM Austria) Zertifiziert: Cisco CCNA, Fortinet NSE 4, JNCIA-SEC, JNCIS-SEC, JNCIP-SEC
- Spusu Innovation Award 2022
Die Plattform basiert auf Erfahrung aus militärischem Cyberbetrieb, missionskritischer Softwareentwicklung und dem Betrieb hochverfügbarer Sicherheitsinfrastrukturen in regulierten Umgebungen. Dies bildet die Grundlage für Architektur, Entwicklung und Betrieb der Plattform.
08 / KONTAKT